Der Tofubüffel

Steißhöhe: 120-130cm

Gewicht: 50-70kg

Farbe: Ocker

Der Tofu-Büffel lebt in den Mangroven-Gebieten Afrikas, Süd-Ost Asiens sowie Nord- und Südamerikas. Die kurzen Beine und seine geringe Dichte erlauben ihm mit einer hohen Geschwindigkeit durch das Unterholz zu gelangen. Dies ist besonders wichtig, um seinem größten natürlichsten Feind, dem Krokotofu, zu entkommen. Sein schmackhaftes, lockeres Fleisch hat den Tofu-Büffel auch auf die Speisekarte der vegetarischen Menschen gebracht – mit verheerenden Auswirkungen. Seit 2009 steht der Tofu-Büffel auf der Liste der bedrohten Arten. 2010 startete WWF eine Initiative zum Schutz dieser einzigartigen Art. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die in dem steigenden Beliebtheitsgrad von Tofu begründet liegen, ist der Bestand in 2012 auf 457,000 Tiere angestiegen.

Von Natur aus ein Einzelgänger trifft er sich dennoch einmal im Jahr im Frühling zur Brunftzeit in großen Herden auf etwas höher gelegenen Flächen, um sich mit einem passenden Weibchen zu vermehren. Hierbei entsteht ein wahrer Machtkampf, der für den Verlierer tödlich enden kann. Denn der Tofu-Büffel ist durch die ungenügende Zähigkeit seiner Haut leicht verletzbar. Auffällig sind auch der dröhnende Kampfschrei und das lautstarke Schnauben, welches den Männchen Angst machen und den Weibchen imponieren soll. Der Sieger und Ranghöchste wählt sein Weibchen zuerst. Die Begattung findet auf dem freien Feld statt, wobei der Sieger noch einmal seine Vormachtstellung demonstriert. Bis zur Geburt des 2-3 Kalb-starken Wurfs 4 Monate später durchstreift das Paar das Mangroven-Unterholz gemeinsam. Der Vater verlässt die Familie 3 bis 4 Woche nach der Geburt. Die Kälber sind jetzt überlebensfähig. Die Mutter begleitet ihre Zöglinge bis diese geschlechtsreif sind und bei der alljährlichen Brunftzeit ihre eigenen Paarungspartner finden.

Ein Tofu-Büffel kann sehr alt werden. Die durchschnittliche physiologische Lebenserwartung liegt für Weibchen und Männchen bei ca. 55 Jahren. Kaum ein Tier wird jedoch so alt. Dies ist auf die heftigen Kämpfe zwischen Artgenossen während der Paarungszeit und die Vielfalt der Jäger im Unterholz zurückzuführen. Von Menschen organisierte Treibjagden tun ihr Übriges.